Entwicklungen bei Pflanzenproteinen


[FOODTECH EZ • 13.02.2014]

Die IGV GmbH verfügt als erfahrene industrienah arbeitende Forschungseinrichtung über Mitarbeiter Know-how, Ausrüstungen und analytische Kompetenz, um  Projekte mit akademischen und agro-industriellen Partnern durch Forschungsdienstleistungen zu begleiten oder eigenständig zu realisieren.

Die Arbeiten auf dem Gebiet der Texturierung von Leguminoseneiweiß mittels eigener Extrudertechnik führten zu verzehrsfähigen Produkten mit hohem Innovationspotenzial.

In Forschungsnetzwerken wie dem EU Projekt APROPOS (www.euapropos.eu) zur Verwertung von Rapsprotein und dem BLE geförderten Projekt LeguAN zur Verwertung von Erbsenproteinen, bringt sich das IGV mit neuen Verarbeitungsideen und praktischen Erprobungen vom Labor- bis in den Technikumsmaßstab ein.

Schwerpunkt für die Experten der IGV GmbH ist dabei die Zusammenarbeit mit Betrieben der Rohstoffverarbeitung, um u.a.  den Rohstoffaufschluss, ergebnisorientierte Fraktionierungen und Modifizierungen sowie die Produktentwicklung zu realisieren. Alle diese Stufen der Verarbeitung werden begleitet von einer akkreditierten Analytik die Nährwerte, sekundärer Pflanzeninhaltsstoffe, aber auch möglicher Toxine, Pflanzenschutzmittel und anderer Kontaminanten.

Zum Forschungsprojekt "LeguAN – innovative und ganzheitliche Wertschöpfungskonzepte für funktionelle Lebens- und Futtermittel aus heimischen Körnerleguminosen vom Anbau bis zur Nutzung" schlossen sich 17 Partner zusammen.  Mit diesem Forschungsvorhaben sollen die Vermarktungschancen für Lebensmittel, die aus Erbsen hergestellt sind, erhöht und dem seit Jahren sinkenden Anbau von heimischen Eiweißpflanzen entgegengewirkt werden.

Beim Projekt APROPOS werden die Rohstoffe für Partner der Wissenschaft und Industrie unter dem Aspekt der Applikation in Kosmetika aufbereitet.

Eine weitere wesentliche Proteinquelle der Zukunft sind Mikroalgen selbst bzw. die Rückstände die bei einer anstehenden Gewinnung der Algenöle als Ersatz für fossile Treibstoffe anfallen.